BMW M4 · G82 · YouTube · 0:08
BMW M4 (G82): Explosionsdarstellung des Competition in München
- 0–100 km/h
- 4,2 s
- Generation
- G82
- Motor
- 3,0-litre twin-turbo inline-six (S58)
- Beliebte Modifikationen
- ECU tune, Downpipes, Aftermarket cat-back exhaust
BMW M4 Competition (G82) als Explosionsdarstellung in München: S58, Carbondach und xDrive erklärt, dazu gängige Tuning-Maßnahmen.
Clip von Deepak Bisht ↗ auf YouTube ·
BMW M4: technische Analyse
Ein zerlegter M4 Competition in München
Der acht Sekunden lange Clip zeigt eine Explosionsdarstellung eines BMW M4 Competition in München. Laut Beschreibung soll sichtbar werden, was im Fahrzeug steckt. Konkrete Bauteile oder Ereignisse nennt die Beschreibung nicht, weshalb sich nicht sagen lässt, welche Komponenten im Einzelnen ausgebreitet sind. Beim gezeigten Competition handelt es sich um die Version mit S58, 8-Gang-M-Steptronic, 375 kW (510 PS) und 650 Nm. Das Basismodell leistet 353 kW (480 PS) und 550 Nm.
Carbondach und xDrive beim G82
Das G82 Coupé hat serienmäßig ein Dach aus Kohlefaser. Carbon ist leicht, und am höchsten Punkt der Karosserie verbaut senkt es den Schwerpunkt etwas. Die zweite strukturelle Neuerung betrifft den Antrieb: Erstmals ist beim M4 Competition xDrive erhältlich, neben dem sonst üblichen Heckantrieb. Beide Varianten kombinieren sich mit der 8-Gang-M-Steptronic, die 375 kW (510 PS) und 650 Nm überträgt. Das 6-Gang-Schaltgetriebe gibt es nur beim Basis-S58 mit 353 kW (480 PS), ausschließlich mit Hinterradantrieb. Mit xDrive wird der Sprint auf 100 km/h in 4,2 s nicht mehr allein von der Traktion der Hinterachse begrenzt, da die Vorderachse einen Teil des Drehmoments übernimmt. Der Preis dafür sind zusätzliche Antriebsteile und Gewicht an der Vorderachse.
Chiptuning, Downpipes und Abgasanlagen beim S58
Beim S58 beginnt das Tuning meist mit der Software. Ein ECU-Tune bringt große Leistungs- und Drehmomentzuwächse, weil die Innereien robust ausgelegt sind; genannt werden ein Closed-Deck-Block und eine geschmiedete Kurbelwelle. Der Nachteil sind das Garantierisiko und die höhere Belastung des Antriebsstrangs. Als Nächstes folgen Downpipes. Sie schärfen das Ansprechen des Ladedrucks und steigern Leistung und Lautstärke, doch Ausführungen ohne Katalysator sind in vielen Märkten nicht straßenzulässig und können Fehlercodes auslösen. Eine Cat-back-Anlage klingt lauter und rauer. Sie kann aber Dröhnen mit sich bringen und kostet Geld für eine Veränderung, die der Klappenauspuff per Tastendruck teilweise schon abdeckt.
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